Die habe ich aber leider daheim vergessen.
An den ersten Tagen hat das aber auch noch nicht viel ausgemacht...
Nach einem elend langen Flug kam ich wohlbehalten am Flughafen San Francisco an. Als ich die üblichen, paranoiden Sicherheits-Checks (Foto, Fingerabdrücke und hartnäckiges Nachfragen zu meiner Person, meinem Gepäck, meiner Reiseziel usw.) hinter mir hatte erwartete mich bereits Thibaut. Gemeinsam fuhren wir dann mit der BART (die lokale S-Bahn) durch San Francisco weiter in den Nordosten nach Berkeley.
Hier konnte ich schon mal einen groben Eindruck von der riesigen University of California at Berkeley (kurz CAL) bekommen, weil wir über den ganzen Campus laufen müssen um zu seinem Wohnheim zu kommen.
Da am Donnerstag Thanks-Giving war, wirkte der Campus aber relativ leer. Nahezu alle amerikanische Studenten sind über das verlängerte Wochenende zu ihren Familien gefahren. Für mich bedeutet das, dass ich (noch) die Annehmlichkeiten eines Bettes genießen kann und sogar einen Studentenausweis habe, da zwei der drei Roommades von Thibaut ausgeflogen sind.
Allerdings
Wegen der langen Anfahrt übernachteten wir und fuhren erst am nächsten Mittag, nach einem ausgiebigen Frühstück (abnehmen werde ich hier bestimmt nicht ;-) ), nach Berkeley zurück.
Hier führte mich Thibaut ersteinmal etwas mehr herum und zeigte mir einige Unigebäude sowie einen Teil der Stadt Berkeley, wobei der Übergang oft fließend ist. Überhaupt ist die ganze Stadt total auf die Uni fixiert. Überall erhält man als Berkeley-Student Rabatt. Es hängen CAL-Flaggen in jedem Laden und jeder zweite den man trifft trägt ein CAL-Shirt, -Pulli oder sonst einen Fanartikel. Neben Liedern und den Verbindungen gehört auch die Rivalität mit Standford zu den alten Traditionen. Wer hier Rot trägt (die Farbe Stanfords), muss sich schon mal komische Blicke oder Sprüche gefallen lassen.
Doch zurück zu meiner
Was mir sofort auffiel war, wie hügelig die Stadt zum Großteil ist. Die extremen Steigungen wären für eine normale Straßenbahn wohl zu viel, deshalbt gibt es in den steilen Straßen die berühmten Cabelcars, mit denen wir auch gefahren sind. Neben ein bisschen Sightseeing konnte ich mich in einer riesien Shopping-Mall dann noch davon überzeugen, dass trotz der Wirtschaftskrise noch ordentlich konsumiert wird.
Zum Abschluss noch etwas für alle, die auf weise Weihnachten hoffen: Auch hier gibt es Weihnachtsbäume mit Kugeln und Sternen dran. Nur stehen sie öfters zwischen Palmen....
P.S.: Grüße an alle von meinem freundlichen Gastgeber Thibaut.
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