Das Auto längst in den ewigen Jagdgründen, zu viel Geld ausgegeben und immer noch wenige Einheimische kennengelernt: Was liegt da näher als Trampen? Zudem hatte ich von anderen Backpackern gehört, wie einfach das hier gehen sollte.
Um meine Erfolgschancen zu steigern gönnte ich mir mal wieder eine Dusche, versuchte gepflegt und sympatisch auszusehen und stellte mich am 29.12 mit einem Pappschild an den Ortsausgang Paihias. Zunächst dachte ich das aufkommende schlechte Wetter würde mir einen Strich durch die Rechnung machen, aber nach ziemlich genau 7 Minuten hielt tatsächlich ein freundlich Autofahrer an! Er führe zwar nicht bis Auckland, aber er könnte mich dennoch ein gutes Stück mitnehmen. Ich fackelte nicht lang, bedankte mich und los gings! Der freundliche Kanadier, der aber mittlerweile in Paihia wohnte, musste geschäftlich an die Westküste und brachte mich bis Whangarei. Hier gings dann mit einer netten Maori weiter, die mir erzählte, dass sie auch öfters mit ihren Kindern Trampen würde und sogar ihren Mann beim Hitch-Hiken, wie es auf Englisch heißt, kennen gelernt hatte. Der letzte freundliche Mensch der mich mitnahm war ein Sportlehrer, der doch tatsächlich in Orewa arbeitet, also genau der Stadt, in die ich wollte. Er suchte sogar das Hostel mit mir und setzte mich genau davor ab! Einfach unglaublich wie einfach das hier geht! Das schönste daran ist, dass man wirklich einmal in Kontakt mit Kiwis kommt!
In Orewa, der Stadt im Norden Aucklands in der auch Bäumers einige Monate lebten, traf ich mich mit Sasis Großtante und Großonkel, Carmen und Bob, die in den 50er Jahren den Sprung nach Neuseeland gewagt haben. Es war unglaublich beeindruckend darüber mit ihnen zu reden. Mir wurde richtig bewusst, was für ein Glück ich habe, mich durch Bücher, Erzählungen und das Internet auf meine Reise vorbereiten zu können, denn als die beiden Deutschland verließen, war Neuseeland quasi ein grauer Fleck auf der Landkarte. Auch verbrachten sie nicht ein paar Stunden im Flugzeug, sondern Wochen auf einem Schiff um hier her zu kommen. Bewundernswert war auch, was sie sich in einem völlig fremden Land aufgebaut hatten. Bedanken möchte ich mich noch einmal ganz ausdrücklich für das leckere Essen, vor allem das Brot! Carmen hat mir nämlich mit ihrer Brotbackmaschine ein richtiges Körnerbrot gebacken und mitgegeben. Ihr glaubt garnicht, wie gut einem soetwas schmeckt, nach einem Monat Toastbrot!
Davon profitierte ich allerdings nicht alleine, denn am am 30. fuhr ich mit dem Bus nach Auckland um Anna zu treffen, die an diesem Tag aus Sydney geflogen kam +freu*.
Ein kleiner Einschub zum Thema "Lecker-Schmecker" an dieser Stelle: Abends machten wir uns übrigens über eines meiner Abschiedsgeschenke her: Vielen Dank euch für das köstliche Gulasch :-) !!!
Da ich Auckland bereits kannte, konnte ich Anna aber nicht nur fürs erste verköstigen, sondern auch etwas herumführen, was ich dann am nächsten Tag noch einmal wiederholen durfte, als Steffen und Sven Auckland erreichten *nochmal-freu*.
Gemeinsam erlebten wir Silvester auf dem Mount Eden im Süden Aucklands, von dem man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt hat. Trotzdem war es hier nicht so überfüllt, wie wir dachten. Dafür hatten hatten wir Gesellschaft von einigen Vierbeinern, die wohl garnicht wussten, wie ihnen geschah, mit all den Menschen hier ;-)!
Anschließend fuhren wir zum Hafen um in einem der Clubs diese Nacht zu meiner (bisher) definitiv längsten Nacht in Neuseeland zu machen.
Auch wenn man uns die Feierlichkeiten der letzten Nacht anmerken konnte, machten wir uns nach einigen Stunden Schlaf, einem Frühstück und ein paar Tassen Kaffee auf den Weg ins große Museum von Auckland. Anschließend genossen wir noch die Sonne in einem der Parks und fuhren auf die Spitze des Skytowers, des (angeblich) höchsten Gebäude der südlichen Hemisphäre.
Überdrüssig des hektischen Großstadtlebens traten Anna und ich am zweiten Januar die Flucht an: Mit der Fähre ging es auf die kleine Insel Motuihe in der Bay of Auckland. Diesen paradisischen Flecken Land nutzten wir nicht nur für Bade- und Wanderspaß, sondern verbrachten hier sogar eine Nacht. Ermöglicht wurde uns dies, durch den einzigen dauerhaften Bewohner der Insel, Jon den Ranger, der uns ein Zelt lieh.
Am nächsten Mittag kehrten wir nach Auckland zurück, um dieses schnellst möglich Richtung Süden zu verlassen.
Doch wie es hier weiterging, erzähle ich euch erst beim nächten Mal. Soviel sei aber gesagt: Ich habe mehr Geschichten zu freundlichen Kiwis und anderen Menschen zu erzählen.
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Jahr 2009! Hoffentlich hattet ihr mindestens so viel Spaß wie ich!
Um meine Erfolgschancen zu steigern gönnte ich mir mal wieder eine Dusche, versuchte gepflegt und sympatisch auszusehen und stellte mich am 29.12 mit einem Pappschild an den Ortsausgang Paihias. Zunächst dachte ich das aufkommende schlechte Wetter würde mir einen Strich durch die Rechnung machen, aber nach ziemlich genau 7 Minuten hielt tatsächlich ein freundlich Autofahrer an! Er führe zwar nicht bis Auckland, aber er könnte mich dennoch ein gutes Stück mitnehmen. Ich fackelte nicht lang, bedankte mich und los gings! Der freundliche Kanadier, der aber mittlerweile in Paihia wohnte, musste geschäftlich an die Westküste und brachte mich bis Whangarei. Hier gings dann mit einer netten Maori weiter, die mir erzählte, dass sie auch öfters mit ihren Kindern Trampen würde und sogar ihren Mann beim Hitch-Hiken, wie es auf Englisch heißt, kennen gelernt hatte. Der letzte freundliche Mensch der mich mitnahm war ein Sportlehrer, der doch tatsächlich in Orewa arbeitet, also genau der Stadt, in die ich wollte. Er suchte sogar das Hostel mit mir und setzte mich genau davor ab! Einfach unglaublich wie einfach das hier geht! Das schönste daran ist, dass man wirklich einmal in Kontakt mit Kiwis kommt!
Davon profitierte ich allerdings nicht alleine, denn am am 30. fuhr ich mit dem Bus nach Auckland um Anna zu treffen, die an diesem Tag aus Sydney geflogen kam +freu*.
Da ich Auckland bereits kannte, konnte ich Anna aber nicht nur fürs erste verköstigen, sondern auch etwas herumführen, was ich dann am nächsten Tag noch einmal wiederholen durfte, als Steffen und Sven Auckland erreichten *nochmal-freu*.
Gemeinsam erlebten wir Silvester auf dem Mount Eden im Süden Aucklands, von dem man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt hat. Trotzdem war es hier nicht so überfüllt, wie wir dachten. Dafür hatten hatten wir Gesellschaft von einigen Vierbeinern, die wohl garnicht wussten, wie ihnen geschah, mit all den Menschen hier ;-)!
Auch wenn man uns die Feierlichkeiten der letzten Nacht anmerken konnte, machten wir uns nach einigen Stunden Schlaf, einem Frühstück und ein paar Tassen Kaffee auf den Weg ins große Museum von Auckland. Anschließend genossen wir noch die Sonne in einem der Parks und fuhren auf die Spitze des Skytowers, des (angeblich) höchsten Gebäude der südlichen Hemisphäre.
Am nächsten Mittag kehrten wir nach Auckland zurück, um dieses schnellst möglich Richtung Süden zu verlassen.
Doch wie es hier weiterging, erzähle ich euch erst beim nächten Mal. Soviel sei aber gesagt: Ich habe mehr Geschichten zu freundlichen Kiwis und anderen Menschen zu erzählen.
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Jahr 2009! Hoffentlich hattet ihr mindestens so viel Spaß wie ich!
4 Kommentare:
Ja Hallo!
Eure Nacht auf der Insel heort sich doch schonmal ganz gut an! Wir sind leider immer noch in Auckland, weil wir auf unser Auto warten muessen! Haben aber einen ziemlich guten Kauf gemacht und morgen frueh gehts dann hoffentlich los!
Bis dann und vllt. fahren wir mal vorbei wenn du an der Strase stehst:-)
Hallo,
dir scheint es ja recht gut zu gehen in Neuseeland. Wir haben aber auch nichts anderes erwartet.
Wir sind fast täglich auf deiner Seite und schauen ob wieder neue Einträge da sind um uns ein wenig vom "Alltagstrott" abzulenken. Vom Geschäft aus können wir leider keine Eintrage machen, deswegen mach ich es gerade mal von daheim. Hier hat sich einiges verändert. Wir haben jetzt neue Räume erhalten und sitzen jetzt am anderen Ende, da wo keiner hinkommt. Was sicherlich auch so geplant war, bei uns gesprächigen Hühnern.
Pass auf dich auf und genieß die Zeit!!
Gruß Kristin
hey kristin,
freut mich zu hoeren, dass ihr gerne und oft meinen blog lest :-)!
hoffe ich kann euch auch ein bisschen abwechslung bieten!
vor allem toll, dass du sogar deine freizeit opferst um mir zu schreiben :-)
hoffe bei euch hat sich auch einiges zum guten hin veraendert!
fands echt immer lustig mit euch "huehnern", auch wenn ihr mich leider mehr als kueken als als hahn gesehen habt ;-)
freu mich immer was von euch zu hoeren, koennt mir auch gerne ne mail schreiben.
die besten wuensche!
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