Ein bisschen Kochen, ein bisschen putzen,
ein bisschen Kinder hüten, ein bisschen Gartenarbeit und vieles mehr - meine Arbeit ist vielfältig und abwechslungsreich. Die WWOOFing-Stelle hier in Motueka ist wirklich ganz anders als meine letzte auf der Nordinsel, vor allem aber ganz anders als die Arbeit in den Weinfeldern. Und vor allem macht es ehrlich gesagt Spaß, sich um den Haushalt zu kümmern. Ich sehe es als eine Art Training für die Zeit wenn ich meine eigene Wohnung haben werde.
Doch auch von der Zeit bevor ich meine Arbeit hier begann, gibt es noch einiges zu erzählen!
Wiedervereinigung!
Svende, Per und Tom (meine Reisegefährten der ersten Wochen in Neu- seeland) verdienen gerade ihr täglich Brot als Birnen- pflücker in der Nähe von Nelson. Die Gelegenheit ließen wir natürlich nicht aus und trafen uns einige Male. Die drei sind mittlerweile sogar wieder mobil, denn Tom hat einen Teil seiner Ersparnisse in ein Auto investiert: wieder einmal ein Nissan. In memoriam an unseren Unfall war es dann schon ein merkwürdiges Gefühl wieder zusammen darin durch die Gegend zu fahren – aber auch ein großer Spaß :-) !!!
Auf dem Weg zu meiner WWOOFing-Familie wartete dann noch ein besonderes Erlebnis auf mich: Eine Theologiestudentin namens Kate, die ich in der Bücherei von Nelson kennen gelernt habe, nahm mich mit zum Sonntagsgottesdienst einer alternativen Kirche. Das ganze war wirklich sehr interessant und locker. Am Anfang erinnerte es mich mehr an ein Pop-Konzert, denn an einen Gottesdienst. Überhaupt war alles sehr jugendfreundlich gestaltet. Im Anschluss hatte ich dann noch ein paar sehr interessante Gespräche und wurde von Kate sogar nach Motueka gefahren!
Der erste Eindruck von meinen Gastgebern und ihrem Heim war schon ein mahl grandios. Sie hatten mir am Telefon bereits angekündigt, dass es sein könne, dass niemand zu hause ist, wenn ich komme. Da sie aber ihr Haus niemals abschließen, sei das kein Problem. Ich solle es mir einfach gemütlich machen.
Als ich durch das Gartentor gegangen war, fing sofort ein Hund an zu bellen. Das musste dann also Pipi sein, die angeblich nur bellt aber niemals beißt und einfach nur eine sehr freundliche Hündin ist. Und tatsächlich wurde ich nicht angefallen sondern mit großen Augen und wedelndem Schwanz angeschaut, als ich die Haustür öffnete.
Nachdem ich einige Zeit gewartet hatte, kamen Tina, die als Bibliothekarin arbeitet, und Josh (ich nenne sie jetzt einfach mal Gastmutter und Gastbruder) herein und begrüßten mich freundlich. Später kamen dann auch noch Greg, der als Bauarbeiter für Einkommen sorgt, und Shanty (Gastvater und Gastschwester) dazu. Ach und fasst hätte ich Claude vergessen, den etwas in die Jahre gekommen Hauskater, der es sich sofort auf meinen Sachen bequemmachte und eindöste :-) !
Bevor ich aber mit der Arbeit voll durchstartete stand erst noch ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm:
Der Abel Tasman National- park, ein kleines Stück nördlich von Motueka.
Montag- morgen machte ich mich mit dem Bus an das Nordende des Küstenwanderweges - einer der so genannten „Great Walks“ Neuseelands - auf. Bis Mittwochabend legte ich einige Kilometer zurück und wurde am Südende von Greg abgeholt, der gerade in der Gegend arbeitete.
Für alles was dazwischen lag, fehlen mir gerade die Worte. Atemberaubend? Fantastisch? Wunderschön? Alles das zusammen und noch mehr. I
ch schlage vor ihr schaut euch einfach die Bilder an, denn die sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Vorsicht! Es besteht die Gefahr alles andere um einen herum zu vergessen!
Nachdem ich mich dann von all dem Wandern ein wenig erholt hatte startete ich Donnerstag mit der Arbeit. Die machte und macht, wie oben schon erwähnt, Spaß und ich genieße es wirklich hier, bei diesen unglaublich freundlichen und herzlichen Menschen zu sein. Tina und Greg sind immer für ein interessantes Gespräch zu haben, danken mir für meine Arbeit und laden mich auch gerne mal auf ein Bierchen ein.
Am Sonntag nahm Greg mich sogar auf eine kleine Expedition mit einem seiner Freunde in ein einsames Flusstal hier in der Gegend mit.
Wer der Bilder bis jetzt noch nicht überdrüssig ist, für den gibt es in diesem Album übrigens noch ein paar neue.
Soweit so gut! Die weiteren Aussichten: Schau’ma mal… Vorerst, werde ich aber in Motueka bleiben und das Familienleben genießen.
ein bisschen Kinder hüten, ein bisschen Gartenarbeit und vieles mehr - meine Arbeit ist vielfältig und abwechslungsreich. Die WWOOFing-Stelle hier in Motueka ist wirklich ganz anders als meine letzte auf der Nordinsel, vor allem aber ganz anders als die Arbeit in den Weinfeldern. Und vor allem macht es ehrlich gesagt Spaß, sich um den Haushalt zu kümmern. Ich sehe es als eine Art Training für die Zeit wenn ich meine eigene Wohnung haben werde.Doch auch von der Zeit bevor ich meine Arbeit hier begann, gibt es noch einiges zu erzählen!
Wiedervereinigung!
Svende, Per und Tom (meine Reisegefährten der ersten Wochen in Neu- seeland) verdienen gerade ihr täglich Brot als Birnen- pflücker in der Nähe von Nelson. Die Gelegenheit ließen wir natürlich nicht aus und trafen uns einige Male. Die drei sind mittlerweile sogar wieder mobil, denn Tom hat einen Teil seiner Ersparnisse in ein Auto investiert: wieder einmal ein Nissan. In memoriam an unseren Unfall war es dann schon ein merkwürdiges Gefühl wieder zusammen darin durch die Gegend zu fahren – aber auch ein großer Spaß :-) !!!Auf dem Weg zu meiner WWOOFing-Familie wartete dann noch ein besonderes Erlebnis auf mich: Eine Theologiestudentin namens Kate, die ich in der Bücherei von Nelson kennen gelernt habe, nahm mich mit zum Sonntagsgottesdienst einer alternativen Kirche. Das ganze war wirklich sehr interessant und locker. Am Anfang erinnerte es mich mehr an ein Pop-Konzert, denn an einen Gottesdienst. Überhaupt war alles sehr jugendfreundlich gestaltet. Im Anschluss hatte ich dann noch ein paar sehr interessante Gespräche und wurde von Kate sogar nach Motueka gefahren!
Der erste Eindruck von meinen Gastgebern und ihrem Heim war schon ein mahl grandios. Sie hatten mir am Telefon bereits angekündigt, dass es sein könne, dass niemand zu hause ist, wenn ich komme. Da sie aber ihr Haus niemals abschließen, sei das kein Problem. Ich solle es mir einfach gemütlich machen.
Als ich durch das Gartentor gegangen war, fing sofort ein Hund an zu bellen. Das musste dann also Pipi sein, die angeblich nur bellt aber niemals beißt und einfach nur eine sehr freundliche Hündin ist. Und tatsächlich wurde ich nicht angefallen sondern mit großen Augen und wedelndem Schwanz angeschaut, als ich die Haustür öffnete.
Nachdem ich einige Zeit gewartet hatte, kamen Tina, die als Bibliothekarin arbeitet, und Josh (ich nenne sie jetzt einfach mal Gastmutter und Gastbruder) herein und begrüßten mich freundlich. Später kamen dann auch noch Greg, der als Bauarbeiter für Einkommen sorgt, und Shanty (Gastvater und Gastschwester) dazu. Ach und fasst hätte ich Claude vergessen, den etwas in die Jahre gekommen Hauskater, der es sich sofort auf meinen Sachen bequemmachte und eindöste :-) !
Bevor ich aber mit der Arbeit voll durchstartete stand erst noch ein ganz besonderes Erlebnis auf dem Programm:
Der Abel Tasman National- park, ein kleines Stück nördlich von Motueka.Montag- morgen machte ich mich mit dem Bus an das Nordende des Küstenwanderweges - einer der so genannten „Great Walks“ Neuseelands - auf. Bis Mittwochabend legte ich einige Kilometer zurück und wurde am Südende von Greg abgeholt, der gerade in der Gegend arbeitete.
Für alles was dazwischen lag, fehlen mir gerade die Worte. Atemberaubend? Fantastisch? Wunderschön? Alles das zusammen und noch mehr. I
ch schlage vor ihr schaut euch einfach die Bilder an, denn die sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Vorsicht! Es besteht die Gefahr alles andere um einen herum zu vergessen!Nachdem ich mich dann von all dem Wandern ein wenig erholt hatte startete ich Donnerstag mit der Arbeit. Die machte und macht, wie oben schon erwähnt, Spaß und ich genieße es wirklich hier, bei diesen unglaublich freundlichen und herzlichen Menschen zu sein. Tina und Greg sind immer für ein interessantes Gespräch zu haben, danken mir für meine Arbeit und laden mich auch gerne mal auf ein Bierchen ein.
Am Sonntag nahm Greg mich sogar auf eine kleine Expedition mit einem seiner Freunde in ein einsames Flusstal hier in der Gegend mit.Wer der Bilder bis jetzt noch nicht überdrüssig ist, für den gibt es in diesem Album übrigens noch ein paar neue.
Soweit so gut! Die weiteren Aussichten: Schau’ma mal… Vorerst, werde ich aber in Motueka bleiben und das Familienleben genießen.
1 Kommentar:
Hey Andi!
Also wir waren jetzt auch bei Svens Bekannten Woofen! War echt klasse bei schwaebischem Essen, Kajak, unterkunft und Internet umsonsonst.
Wir mussten trotzdem sehr hart arbeiten, da sich das Geschirr von der Vorspeise und dem Dessert ja nicht allein in die Spuelmaschiene raeumt!
Also Woofen ist echt genial, koennen wir nur weiterempfehlen!
Gruesse aus Timaru
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